Pragelpass Schwialppass Wägital Kommentare  




Kommentare und Feedback Mountainbiketour: Schwyz - Muotathal - Pragelpass - Schwialppass - Wägital - Sattelegg - Einsiedeln - Rothenthurm - Sattel
Kommentar 1
From: "Armin" <arminfle@bluewin.ch>
Date: Tue, 30 Dec 2003 11:57:43 +01000

Subject: Schwialppass: Alternative Satteleggpassstrasse

Hallo RedOrbiter

Ich möchte Dir hier noch eine Variante abseits der Satteleggpassstrasse beschreiben.
Wenn Du im Vorderthal beim Rest. Sonne die Wägitaler Aa überquert hast sofort rechts abbiegen und via Schrot, Oberflüe bis Mummelgschwänd fahren. Ab hier immer steil aufwärts, vorbei am Bruchriet, Vorder- Hinter- und Ober- Gschwänd. In diesen Passagen solltest Du auch mal den Panorama-Ausblick auf den Züri-Obersee und die Linthebene geniessen. Die Forststrasse wechselt nun von Asphalt auf Naturweg. Die letzten 600m vor dem Rinderweidhorn sind kurzzeitig auf ruppigem, ausgewaschenem Weg zurückzulegen, bevor man die Abzweigung Sattelegg/Lachen erreicht. Während der kurzen Abfahrt (ca. 1,5km) nicht nach rechts abzweigen, sonst landest Du in Lachen. Bis zum Punkt 1180 steigt der Fahrweg nochmals leicht an. Hier biegst du links auf den Weg ein und geniesst das nun folgende. Über Wurzeln, ausgewaschene Rinnen, herumliegende Äste geht’s teilweise steil den Wald hinab. Die Bremsen wollen wohldosiert, die Lenkung feinfühlig bedient und Dein Blick sollte immer am Boden bleiben, denn sonst…… guten Flug!
Wenn Du dann den Fischbach erblickst, ändert die Beschaffenheit des Weges; es wird nass und sumpfig. Der Gedanke soll ich, soll ich nicht, wird Dich immer wieder beschäftigen und Du überlegst, wie angenehm nasse Füsse für den weiteren Weg sind. Das Gefälle ist nun mässig und nur tiefe, nasse Querrillen „stören“ die Weiterfahrt. Bevor die Satteleggstrasse (im Steinboden) erreicht wird, geht’s zügig auf Schotter weiter und die Reifen werden sauber; wohin der Dreck wohl fliegt….. ;-))

Viel Spass bei dieser Variante, Armin

Wichtig: Für diese Variante via Fischbach (ab Punkt 1180) ist es absolut nötig, dass einige Tage trockenes Wetter vorausgegangen sind. Andernfalls wirst du beim Bach sicherlich weit über die Knöchel im Morast versinken. Als Trockenalternative bietet sich ab Punkt 1180 die Weiterfahrt zur Alp Grueb (nochmals ca. 70Hm) und die Schotterabfahrt zum Sihlsee an.

Tourenprofil dieser Variante in Zahlen

Ort
Höhe
m.ü.M.
Km
Zeit
h.min
Vorderthal Sonne 713 0.0 0:00
Oberflüe 747    
Mummelgschwänd 723 4.0 0:10
Hinter Gschwänd 960 6.0 0:29
Rinderweidhorn 1298 10.6 1:02
Abzw Sattelegg 1279 11:0 1:03
Abzweigung Fischbach 1180 12.9 1:07
Einfahrt Satteleggstrasse 937 16.6 1:22
 
Fahrmittel Durchschnitt Geschwindikeit 11.3km/h


Vielen Dank für diese Variante. Diese Infos wurde von Armin Fle. zur Verfügung gestellt. DANKE!
Kommentar 2
From: Martin Ulrich <martin.ulrich@smaug66.net>
Date: Sat, 20 Aug 2005 18:12:43 +0200

Subject: Feedback Schwialp

Sali redOrbiter,

die Schwialptour war wirklich ein Highlight. Wir haben das Tourende etwas anders gefahren. Bei Hundwileren Punkt 1156 nicht rechts den Cholmatliwald runter auch nicht links (Sackgasse) sondern den Pfad in der mitte bei der Feuerstelle nehmen. Es folgen zirka 10-15 min. Schiebe- und Tragpassagen relativ steil hinauf. Oben (ca. 1293)angekommen der Forststrasse bis Ronenegg folgen (ca. 1200). Dann rechts runter Richtung Rothenthurm. Kurz nach Lützelmatt rechts auf den Pfad Richtung Sattel bis Redingburg. Da überqueren wir die Holzbrücke und fahren rauf Richtung Hochstuckli. Bei 1156 rechts weg Richtung Mädern. Diese Forststrasse führt bis Mostelberg. Vom Mostelberg nehmen wir die Strasse bis Mostelegg und dann runter nach Schwyz.
Diese Variante bietet etwas mehr Abwechslung auf dem letzten Teil der Schwialptour (plus ca. 500 Hm).

Fotos
http://fotos.mtb-news.de/fotos/showgallery.php/ppuser/46781/cat/500

Gruss Martin

PS. für detailiertere Informationen zu den Varianten sind auch GPS-Daten vorhanden


Vielen Dank für dieses Feedback. Diese Infos wurde von Martin Ulrich zur Verfügung gestellt. DANKE!
Kommentar 3
From: "birchler wendelin" <wendel_b@bluewin.ch>
Date: Mon, 17 Jul 2006 22:51:25 +0200

Subject: Pragelpass -Schwialppass Tour

Hallo redOrbiter,

Super Tour ! Habe diese jedoch in etwas abgeänderter Form abgefahren.

Mein Variante Einsiedeln bis Moutathal:
- Einsiedeln (Start) - Grotzenmühle - Kloster Au - Trachslau - Chriegmatt - auf Hauptsrasse ca. 200 m zurück Richtung Einsiedeln, dann rechts auf andere Seite der Alp wechseln - Fahrt Richtung Brunni - bei Punkt 976 kurz ( ca. 100 m ) auf rechte Seite der Alp wechseln - im Dorf Alpthal muss ebefalls kurz auf rechte Seite gewechselt werden (am Schulhaus vorbei bis nächste Brücke) - weiter links der Alp entlang bis Eigeli - weiter auf Hauptstrasse bis Brunni.
Im Brunni beim Restaurant links auf Asphaltweg weiter bis Müsliegg - Wanderweg Ibergeregg/Holzegg überqueren und auf andere Seite ca. 300 m über Fusspfad links bis Feldweg hinunter - nach Weidstall Asphaltstrasse über Müsliweid - Lauenen bis Ibergeregg Strasse - auf Ibergereggstrasse weiter bis Restaurant auf rechter Seite auftaucht (nach Ausfahrt Wald) Waldausfahrt - nächste Abzweigung Richtung Lotenbach - via Rüti - Halden (Singletrail) - Blätzli - hinunter zum Kapuzienerwald - Schlattli (Stoosbahn) - anschliessen Tour weiter wie Originaltour.

Mein alternative zur Satteleggstrasse:
Ebenfalls im Vorderthal beim Rest. Sonne die Wägitaler Aa überquert und sofort rechts abbiegen (wie Variante Armin) - via Schrot bis Oberflüeh - links Richtung Rosswies - in Rosswies rechts bis Kiesweg Rosswieswald. Weiter auf Kiesweg via Tuggner Hütte - Brunnen Wald - nach kurzer Abfahrt biegt Weg in Satteleggpasstrasse (kurz vor Passhöhe) - ca. 500 m nach Passhöhe links auf Kiesweg einbiegen - via Erlenboden, Musöhrli, Fuchsberg links bis Willerzell.

Gruss
Wendel


Vielen Dank für dieses Feedback. Diese Infos wurde von birchler wendelin zur Verfügung gestellt. DANKE!
Kommentar 4
From: "Markus Brunner" <sbrunners@freesurf.ch>
Date: Fri, 18 Aug 2006 23:28:23 +0200

Subject: schwialppass

Habe heute die beschriebene Tour über den Schwialppass gemacht. Möchte mich
an dieser Stelle recht herzlich für den überaus genauen Tourenbeschrieb
bedanken. Hat alles bestens geklappt und es war eine sehr strenge aber
wunderschöne Biketour.

Mit Gruss und bestem Dank
Markus Brunner
sbrunners@freesurf.ch


Vielen Dank für dieses Feedback. Diese Infos wurde von Markus Brunner zur Verfügung gestellt. DANKE!
Kommentar 5
From: RedOrbiter
Date: 31 Mai 2007

Subject: Pragelpass Schwialppass Sattelegg Hundwileren

Pragelpass Schwialppass Sattelegg Hundwileren
Samstag 27.Mai 2007

Hab die Speicherkarte von der DigiCam zuhause liegen lassen. Heute eben ohne Fotos. Handy-Fotos sind mir zu blöde und die von meiner Handy qualitativ schlecht.
Am Pragelpass war alles Scheisse. Oder ich muss es anders sagen - alles "verschissen" (Alpauffahrt) mit Millionen von Scheissfliegen...
Wir erreichen gerade den Pragel da sind die Alpauffahrer gerade auch oben.
Am Pragel kurze Pause mit Magen füllen.
Die Alpauffahrt umfahren wir elegant auf dem Singletrail hinter der Pragel Passhöhe.
Wieso hier die Alpauffahrt trotz angekündigtem starken Schneefall in tiefe Lagen durchgeführt wurde blieb uns allerdings ein Rätsel!
Am Anfang zur Auffahrt Richtung Schwialp kommen uns schon zwei Biker von oben herab entgegen.
Die Auffahrt zum Schwialp ist im unteren Teil - wie mir schon bekannt gewesen - etwa 10-15 Minuten mit schieben verbunden.
Auf eine Pause auf dem Schwialppass verzichten wir, da das Wetter düster drein schaut.
Dafür können wir am Schwialppass einer Biker - die allein unterwegs ist -mit Infos zur weiteren Strecke Richtung Klöntalersee helfen. Sie warnt uns noch das die Abfahrt Richtung Klöntalersee grob und steinig ist. Alles alter Kaffee, aber trotzdem Danke!
Vom Schwialppass runter muss man neusten's keinen Meter mehr runterschieben. Alles Fahrbar da der Weg ganz oben neu erstellt.
Die Abfahrt ist wie vom Bikegirl angekündigt grob und steil - der Sinn von hier raufstossen erschliesst sich uns nicht ganz...
Am Wägitalersee war das Wetter auf der Kippe ob es bald Regnen würde. Die Fischer, Sünneler, Camper, Bräteler, Hündeler, Urlauber, ... alle waren irgendwie in Aufbruchstimmung und am zusammenpacken.
Im Vordertal beim Mittagessen im Gartenrestaurant flog uns fast das Tischset mit dem daraufstehenden Essen um die Ohren. Der Föhn zeigte nochmals seine Zähne!
Darauf folgte der Satteleggpass. Dabei versuchten wir den Pass auf Nebenwegen zu erreichen wie von arminfle im Feedback 1 beschrieben.
Diese Variante von Armin den Satteleggpass zu umfahren ist zu 100% zu empfehlen.
Zwar fehlt uns die nötige Karten hierzu - aber mit Fragen und "Wegweiserkunde" finden wir auch die Richtige Strecke.
Der Föhn vorher war hier so stark das ein Baum entwurzelt auf den Strommasten lag.
Tolle (Föhn-)Aussicht auf den Zürichsee und gleichmässige steigende, verkehrsfreie Auffahrt bis hinauf nach Pfiffegg.
Hier beim Aufstieg Richtung Pfiffegg begegneten uns auch tüchtige Pfadfinder mit Landkarte und dessen verirrte Leiterinnen... Ich denke die haben sich nicht mehr getroffen!
Bei Rinderweidhorn muss Hubi die letzte verbliebene Klickie-Schraube anziehen. Die Andere darf behalten wer Sie findet...
Ab Rinderweidhorn wäre auch eine Abfahrtsvariante durch den Hintereggwald nach Grueb, Summerig und durch den Sulzelwald hinunter nach Büel und weiter nach Willerzell denkbar gewesen. Wir fahren jedoch zum Satteleggpass und nehmen die Passstrasse hinunter nach Willerzell.
In Einsiedeln steht die Bühne des Welttheater auf dem Klosterplatz. Back to the civilisation...
Ab Einsiedeln die Hundwileren hoch ist dann eine Fleissleistung.
Faszinierend beobachten wir von oben ein Spektakel auf dem Schiessplatz Cholmattli welche uns x-Hundert Schafe bieten.
Die Abfahrt von Rothenthurm nach Sattel fahren wir über Lützelau.
Am Ende der Tour der verdiente feine Glace-Coup in Brunnen.

99km Streckenlänge
2431 hm Aufstieg
8:13 Fahrzeit

Unsere Strecke:
Brunnen - Muotathal - Pragelpass - Schwialppass - Wägital - Voderthal - Mummelgschwänd - Pfifegg - Rinderweidhorn - Sattelegg - Willerzell - Einsiedeln - Hundwileren - Rothenthurm - Lustnau - Sattel - Seewen - Brunnen

Forum-Beitrag Schwialp: Nr. 2

cu RedOrbiter (webmaster)
http://www.Trail.ch

Kommentar 6
From: "Felber-Plast" <rudolf.felber@felber-plast.ch>
Date: Sat, 13 Oct 2007 11:00:36 +0200

Subject: Pragelpass-Schwialppass 12. Oktober 2007

Hallo RedOrbiter

Gestern am 12. Oktober haben wir (Jürg Christen) und ich uns verlocken
lassen, die Schwialppasstour unter die Räder zu nehmen. Deine Touren sind
immer ein Highlight der Saison, gute Routenwahl, toller Beschrieb einmalige
Landschaft. Erst bei einer solchen Tour sieht man mal wieder wie schön
eigentlich unser Land ist. Überraschung Nr. 1 nach Oberschönenbuch plötzlich
ein Gitter auf der Strasse mit einem Fahrverbot, was jetzt? Natürlich
weiter, beim Hellbachtobel schwere Baumaschinen, Betonmischer; der Bach der
alles überschwemmt hat wird saniert. Statt uns als die grössten A—löcher zu
beschimpfen nahm man’s gelassen und hat extra den grossen Bagger auf die
Seite gefahren, damit wir passieren konnten.

Jürg der den Pragel von der Glanerseite schon mal gemeistert hat, hat mich
richtiggehend motiviert indem er mir erzählte wie Steil der untere Teil sei
und dass er sich geschworen hätte den nie von der Muotatalseite in Angriff
zu nehmen. Er ist erbarmungslos, die ersten 5-6 km hatte ich nie
Steigungsprozente unter 15 bis max. 20 auf meinem Computer. Gott sei Dank
hatten wir einen kühlen Morgen mit 8°C und nach diesem Monsterstück kam die
ersehnte Flachpartie (8-12 %) bis zum Pass. Das Filetstück dieser Tour ist
wirklich der Aufstieg zum Schwialppass und ab der oberen Schwialp kam auch
noch die Sonne durch die Hochnebeldecke, also was will man noch mehr. Jürg
der unerschrockene Abfahrer ist alles in einem Zuge durchgefahren derweil
ich doch einige Male bei kniffligen Passagen das Bike geschoben habe.

Der Wägitalersee ein wunderschöner flecken Natur, einmalig da entlang zu
radeln. Wir haben uns gewundert als wir die Massen von relaxten Fischern
sahen ob es wirklich auf einen Fischer eine Forelle trifft. Im Restaurant
auf der Sattelegg ergötzten wir uns an diesem strahlenden Herbstnachmittag
an einer Portion Vermicelles die es in sich hatte, sonst hätte uns die
Serviertochter nicht gefragt ob wir eine ganze oder halbe Portion wollten.
Bei Willerzell dann Überraschung Nr. 2, die Brücke infolge Sanierung
gesperrt also noch eine zusätzliche Teilumrundung des Sihlsees bei einer
steifen Brise die vom See her wehte. In Einsiedeln sind wir über den
Chatzenstrick gefahren, dann dem Pilgerweg Oberägeri gefolgt bis Bibersteg
und dann die Bikeroute bis Sattel und über den Ecce Homo runter nach
Steinen, unter der Autobahn durch und links der Autobahn entlang zurück zur
Zingelhalle, wo wir am Morgen das Auto parkiert hatten. Ein herrlicher Tag
ging zu Ende. Vielen Dank, dass du diese Tour erkundet und uns zugänglich
gemacht hast. Hier die Daten: 96.8 km; 2304 Hm; t 7.15.

Herzliche Grüsse Ruedi Felber und Jürg Christen


Vielen Dank für dieses Feedback. Diese Infos wurde von Ruedi Felber zur Verfügung gestellt. DANKE!
Kommentar 7
From: --cc--
Date: 12.08.2008 22:18

Subject: Obersee-Schwialp Kombi

Zuerst einmal vielen Dank für die nützliche trail.ch Site!

Ich habe am letzen Wochenende die Filetstücke der Touren über
Obersee-Längenegg-Lachengrat und über den Schwialppass zusammen
genommen, und kann diese Kombination nur empfehlen! Start war in Ziegelbrücke,
dann wie in der Obersee-Tour beschrieben bis ins Klöntal. Über diese Route bin
ich schon ein paar mal, es war unten im Tal wiederum kühl und feucht, und oben
auf dem Lachengrat warm und wunderschön einsam. Das Stück auf dem Abstieg
nach dem Pass bis zur ersten Alphütte war allerdings super-sumpfig, der Weg
tief vergraben, und dazu immer wieder voller Kuhtritte. Gar nichts fahrbar,
diesmal. Unten auf der Pragel-Strasse dann rechts hoch, dort waren
sehr viele auf zwei Rädern unterwegs! Nach einem verdienten und nötigen
Zwischenhalt in Richisau weiter hoch, und nach dem kurzen Anstieg im Wald in der
grossen Linkskurve rechts weg Richtung Untere Schwialp. Der Aufstieg dort
war zwar zwischendurch etwas steil, aber weiter oben, nach der
Mittleren Schwialp, angenehm sanft über Alpweiden. Der Schwialp-Pass auch
ein wenig nass, aber der Weg viel besser im Schuss als über den Lachengrat.
Die Abfahrt i.a. fahrbar, wie beschrieben, machmal mit viel Schotter -- in den
steilen Passagen etwas zu viel für mich. Aber in mancher Hinsicht spannender
als die Abfahrt vom Lachengrat. Danach entlang dem Wägitalersee
nach Vordertal und weil ich am Nachmittag noch andere Pläne hatte, runter
zum Obersee. Wer noch mag, könnte ja immer noch die beschriebene
Fortsetzung über Rinderweidhorn nach Einsiedeln wählen, oder auch via
Niederurner Tal wieder zurück Richtung Ziegelbrücke.


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Kommentar 8
From: chvoser
Date: 29.06.2009 08:54

Subject: Schwialppass bei Regen

Hallo redOrbiter

Wir haben am Samstag einen Teil die Pragelpass - Schwialppass - Tour bei mässigem Wetter gemacht. Hat immer wieder geregnet. Wir sind - aufgrund der Öffentlichen Verkehrmittel - bereits in Goldau gestartet. War gut, um sich etwas warm (aber halt auch nass) zu fahren. Auf dem Pragelpass haben wir uns dann eine Portion warme Spaghetti gegönnt und einen warmen Tee, denn mit der Nässe auf 1600müM war es doch schon recht kalt.

Dann die noch kältere Abfahrt auf dem Pragelpass bis zur Abzweigung richtung Schwialp. Dann schöner aber sehr schlammiger Aufstieg (auch gewisse Teile schieben angesagt, aber hält sich sehr in Grenzen). Dann die schöne Abfahrt (und der Zufall wills, der von dir erwähnte Jeep war auch bei uns auf dem Weg bis fast zum Pass gefahren, wirklich unglaublich). Die steile Abfahrt erfodert Konzentration, ist aber gut zu fahren. Dann hinunter zum See und dem See entlang bis nach Innerthal. Dort haben wir übernachtet und am nächsten Tag sind wir via Rinderweidhorn - Grueb - Stöcklichrüz bis zum Etzelpass (Vom Stöcklichrüz gibts eine superschöne Abfahrt vorne den Berg hinunter. Direkt vom "Gipfel" hinunter zur Diebelenhütte). Dort haben wir uns dann einen guten Most gegönnt und dann dem Hang entlang bis zum Etzelpass. Von da relativ direkt hinunter nach Pfäffikon (einer von uns hatte mit Bremsproblemen zu kämpfen, ausserdem waren wir zeitlich etwas gebunden). Von Pfäffikon sind wir dann mit dem Zug zurück nach Baden gefahren.

An dieser Stelle danke vielmals für die super Beschreibung der Schwialptour. War eine geniale Tour und ein super Erlebnis (auch bei Regen). Wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Werde mir die Tour auch mal noch bei schönem Wetter gönnen.

Gruss Christian


Forum Feedback: Beitrag
Kommentar 9
From: VMC Urdorf Info <info@vmcu.ch>
Date: Sun, 05 Aug 2012 10:55:25 +0200

Subject: Re: Schwialppass

Hallo RedOrbiter

Nachdem wir die Schwialp-Tour zweimal wegen schlechtem Wetter
verschieben mussten, hat es gestern endlich geklappt!
Eine superschöne Tour, die einiges an Kondition verlangt, vor allem wenn
der Boden wegen dem vorangegangenen nassen Wetter recht tief ist!

Den Bericht und die GPS-Daten für deine HP findest du in der Beilage
oder auch auf unserer HP:
http://www.vmcu.ch/

Herzliche Grüsse
Jürg

Bericht MTB-Tagestour vom 04. August 2012

Die Gipfeli in der Conditorei Schelbert beim Bahnhof in Schwyz, wo wir uns zum Projekt “Schwialppass” verabredet hatten, waren hervorragend gut und sollten für lange Zeit das Letzte sein, das wir zwischen die Zähne bekamen!

Punkt 8 Uhr war es dann soweit und wir machten uns auf den Weg Richtung Muotathal. Zwar lag zu dieser Zeit noch etwas Nebel und Gewölk über dem Pragelpass aber die Stimmung in unserer kleinen Gruppe war so ausgezeichnet, dass wir uns darüber keine Sorgen machten. Das flache Einfahren dauerte nur bis Ibach und schon galt es während den folgenden 2 KM hinauf nach Oberschönenbuch etwas kräftiger in die Pedale zu treten. Eine kurze, schnelle Abfahrt hinunter zur Suworow-Brücke, die der russische General vor mehr als 200 Jahren erbauen liess, eine knackiger Anstieg hinauf zur Talstation der Stoosbahn und vor uns lag das wunderschöne Muotathal.

17 KM und 53 Minuten nach dem Start in Schwyz, stellte “ER” sich uns hoch und sehr, sehr steil in den Weg - der Pragelpass! Mit bis zu 18% Steigung und 12 KM lang gehört diese Talsperre definitiv nicht zu meinen Lieblingsstrecken. Zusammen mit Ralf, der wie ich eher der Kategorie “Roller” zuzuordnen ist, kämpften wir uns Meter um Meter den Berg hoch. Schweissnass erreichten wir kurz nach 10 Uhr die Passhöhe.

Auf den nächsten 4 KM vernichteten wir noch schnell 250 HM, bevor mir mein GPS die Abzweigung zur unteren Schwialp anzeigte. Der Untergrund wechselte von Asphalt zu Schotter und sofort fühlte sich Felix voll in seinem Element. Das Leichtgewicht, das in der Federgewichtsklasse fährt, flog nur so davon und sogar Paul hatte seine liebe Mühe mitzuhalten! Der tiefe Boden aufgeweicht vom letzten Schlechtwetter, machte das Ganze auch nicht einfacher. Erst ab der mittleren Schwialp sassen wir dann vorwiegend wieder im Sattel. Um 11:23 Uhr und 37 KM nach dem Start passierten wir auf 1563 M den höchsten Punkt der heutigen Tour.

Eine so steile Abfahrt wie vom Schwialppass hinunter zum Wägitalersee bin ich in meinem ganzen Leben noch nie gefahren! Ganze 630 HM gingen auf der 4 KM langen Schotterstrasse flöten! Mehr als einmal klickte ich mich mit einem Fuss aus dem Pedal. Als Paul im steilsten Abschnitt noch beinahe über den Lenker musste, wurde ich noch vorsichtiger. Aber alles ging gut. Nur die Finger schmerzten ein wenig, als wir bei schönstem Sonnenschein den Wägitalersee erreichten.

So langsam mache sich der Hunger bemerkbar und wir beschlossen uns im Vorderthal zu verpflegen. Denkste! Erste Beiz hat Ruhetag, zweite Beiz hat Ruhetag, dritte Beiz hat Ruhetag und das an einem Samstag bei schönstem Wetter! Wehe, ich höre noch einmal einen Wirt jammern;-)

Wir setzten uns also an den Strassenrand und schlürften Long Energy-Gel und verdrückten Kraftriegel aus dem Rucksack.

Gut die Hälfte der Strecke hatten wir geschafft, aber noch warteten zwei kräfte raubende Aufstiege auf uns. Geplant hatte ich die etwas längere, dafür aber fahrbare Route über Gschwend hinauf zur Zauggenhütte. Da Ralf aber langsam etwas abbaute, entschieden wir uns für die kürzere Variante via den Wanderweg bei der Tuggener-Hütte. Zuerst noch fahrbar wurde der Wanderweg dann immer steiler und sumpfiger. Kurz unterhalb der Zauggenhütte wähnten wir uns im mannshohen Gras fast wie im Urwald! Was solls’, wir haben’s geschafft und erreichen um halb Zwei Uhr die auf 1260 MüM gelegene Zauggenhütte. Noch ein wenig auf und ab auf dem Gratweg und wir drehen beim Rinderweidhorn rechts ab in Richtung Fischbachtrail!

Der Fischbachtrail entpuppte sich als äusserst knifflige Sache. Der feuchte und zum Teil recht schlammige und tiefe Lehmboden war rutschig wie eine Eisbahn und die vielen Wurzeln machten das Ganze auch nicht einfacher! Dreckig wie die Säue kamen wir in Willerzell an und getrauten uns kaum in ein Restaurant. Schliesslich war der Hunger aber doch stärker und wir setzten uns etwas abseits in eine Gartenbeiz. Schnitzelbrote, Cola und Apfelschorle sollten uns die nötige Energie für die noch verbleibenden 27 KM liefern.

Kurz nach Einsiedeln wartete mit dem Aufstieg zur Schwyzeren das letzte Hindernis auf uns. Paul zeigte uns, dass er immer noch zu den stärksten und ausdauerndsten Fahrern zählt und strampelte locker den Langwald hinauf. Während Ralf das geplante Nachtessen bereits telefonisch abgesagt hatte, lief es mir selber überraschend gut. Und Felix - war da etwa ein kleines Anzeichen von Schwäche zu erkennen? Forderte da der kräftezehrende Aufstieg zur mittleren Schwialp, den er als Einziger fahrend bewältigte, seinen Tribut? Alles halb so schlimm und um 15:20 Uhr erreichen wir die Schwyzeren oberhalb von Rothenthurm.

Bis Schwyz geht es jetzt nur noch abwärts und so lassen wir es, trotzt einem hässlichen Gegenwind, so richtig krachen. Die Schar Hühner auf dem Mini-Singletrail kurz vor dem Bahnhof Seewen, konnte sich gerade noch gackernd und flatternd in Sicherheit bringen, als wir angebraust kamen;-)

Mit dem 4-Uhr Glockenschlag fahren wir in Schwyz ein und freuen uns über die gelungene Tour und natürlich auch über die Goldmedaille von Nicola Spirig!

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei RedOrbiter bedanken, der mich mit seinem Bericht erst auf diese wunderschöne Tour aufmerksam gemacht hat - Merci!


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