Bike Attack Rennen: Downhill Race Bike Attack Rothorn Lenzerheide Chur  



Mountainbike Downhill: Bike Attack: Rothorn Lenzerheide Chur
Treck Bikeattack Parpaner Rothorn Lenzerheide Chur (Graubünden)
Ameisenstrasse am BikeAttack Mountainbike Rennen (Graubünden)
Rothorn Lenzerheide Chur

Wappen Schweiz Bike Attack Lenzerheide Karte Schweiz mit Kanton Graubünden Graubünden Kantons Wappen mit Bike Attack Lenzereide vom Parpaner Rothorn nach Chur
BikeAttack - Parpaner Rothorn Lenzerheide Chur
Bilder zum Bike Attack Lenzerheide Tagebuch BikeAttack Rothorn Downhill Lenzerheide - Chur
 


















Wettkampftag Treck Bikeattack Parpaner Rothorn Lenzerheide nach Chur
Wettkampftag
Bikeattack
Lenzerheide
Startgelände auf dem
Parpaner Rothorn











Wettkampftag am Bike Attack vom Rothorn nach Lenzerheide bis Chur
Grosskampftag bei
der Bikeattack Rothorn
Lenzerheide Chur












Wettkampfstimmung am Bike Attack vom Parpaner Rothorn nach Lenzerheide
Auf der Strecke vom
Bikeattack Rothorn
Lenzerheide Chur












Ziel in Chur am Wettkampftag der Bikeattack vom Rothorn Lenzerheide
Wettkampftag
Bikeattack Lenzerheide
Im Ziel des Downhill
in Chur











Wettkampftag Bikeattack Lenzerheide
Im Ziel in Chur am
Bikeattack vom Rothorn /
Lenzerheide













Fotos copyright
by Stefan Röder


 
Tagebuch Lenzerheide BikeAttack 2003-09-01

Mittwoch, 6.8.03

Ankunft in Lenzerheide um 9.10 Uhr morgens.
Überall sieht man Biker auf ihren MTB’s durchs Dorf fahren. Kaum ein Rad, das unter 3.500 Euro liegt. Gern gefahren werden Big Hits und RM 7 sowie Stinky’s jeder Art. Die Bewohner von Lenzerheide sehen dem Bike Attack mit freundlicher Gelassenheit entgegen. Viele Einheimische Biker trainieren schon seit Tagen und shutteln von der Talstation mehrmals täglich hinauf zum Gipfel des Rothorns auf 2.865 Meter. Beim ersten Anblick auf den Gipfel frage ich mich, ob es eine gute Idee war, an diesem Rennen teilnehmen zu wollen. Schließlich ist ja zusehen auch ganz nett. Die Höhe und die Frage wie die Strecke wohl einzuschätzen ist, lassen Zweifel in mir aufsteigen. Schließlich werden auf ca. 11 Kilometer ganze 1.400 Höhenmeter vernichtet und laut dem Höhenprofil geht es da auch sehr steil zur Sache. Mit vielen Fragezeichen im Kopf gehe ich früh zu Bett.

Donnerstag, 7.8.03

Ich bin schon sehr früh wach – 6.30 Uhr. Ich mache einen kleinen Morgenspaziergang und stelle fest, das es im Wald hinter unserer Ferienwohnung wunderschöne Rad- und Wanderwege gibt. Sofort mache ich kehrt und hole mein Bike und drehe eine kleine Runde durch den anliegenden Wald und genieße die Morgenruhe.
An der Talstation stehen schon viele Biker und lösen ihre Tagestickets für die Seilbahn. Während wir erst mit der kleinen Gondelbahn Richtung Scharmoin/Zwischenstation fahren, kann man schon Teile der Strecke sehen, wie sie durch den Wald verläuft. Von oben sieht das alles ganz gut fahrbar aus. Meine Zuversicht kommt langsam wieder zum Vorschein. An der Zwischenstation angekommen, vermehrt sich die Anzahl der Biker zusehends. Außerdem kann man jetzt auch den steilen Trail am Wiesenhang entlang oberhalb von Scharmoin einsehen. Manche Fahrer tasten sich da sehr vorsichtig hinunter, während andere das Gas stehen lassen.
Wir fahren mit der großen Gondel zum Gipfel. Während der Fahrt kann man wieder Teile des oberen Streckenverlaufes erkennen. Er führt hier durch hochalpines Gelände. Meine Begeisterung wächst.
Auf der Gipfelstation stehen die Biker und starten fast direkt aus der Gondel heraus ihre Abfahrt hinab ins Tal. Der Start liegt in einem Geröllfeld und die Strecke ist grob geschottert. Auf dem kurzen Geradeausstück hinab zur ersten Kurve kann man es schon richtig krachen lassen. Manche Biker nutzen jede nur erdenkliche Erhebung um kleine Jumps zu machen. Bei dem Anblick bin ich nun vollends angesmacked.
Die Strecke verspricht einfach grandios zu sein.
Nachdem ich also mein Bike samt Helm und Protektoren in Richtung Seilbahn verfrachtet habe und endlich wieder oben auf dem Gipfel stehe, bin ich zum platzen gespannt, wie denn jetzt nun endlich meine erste Talabfahrt sein wird. Vorsichtig mache ich mich als ans Werk und rolle den ersten Geröllweg hinunter. Immer schön die Finger an der Bremse. Der Weg schlängelt sich trailartig durch die hochalpine Geröllandschaft und so langsam komme ich immer besser in Schwung. Immer wieder gibt es Abschnitte, die Teilweise sehr steil sind, wo ich die Bremsscheiben zum glühen bringe. Immer wieder werde ich von anderen Bikern überholt. Sollen sie nur, Hauptsache ich komme am Stück unten in Lenzerheide an. Schon deutet sich aber an, das dieser Trail durch’s Steinmeer Reifen- beziehungsweise Schlauchmordend ist. Immer wieder sieht man Jungs und Mädels (immerhin von 600 Startern waren 16 Frauen mit dabei...) an Streckenrand stehen und neue Schläuche aufziehen.
Dieser obere Streckenteil macht mir aber zusehends mehr Spaß. Bis ich an die Wiesenhänge komme, die doch sehr steil und tief zerfurcht sind, so dass man sich sehr gut seine Linienwahl einprägen muß. Zu schnell kann hier das Vorderrad versetzen und der Flug über den Lenker ist gebucht. Auf den breiteren Wiesenpassagen kann man es aber auch wieder richtig Laufen lassen und Geschwindigkeiten von weit über 60 Km/h sind locker drin. Zwischendurch schlängelt sich die Strecke wieder an einem Wiesenhang entlang durch ein kleineres Steinfeld. Auch dieser Teil scheint mir wieder sehr gut zu liegen. Schnell finde ich meinen Rhythmus.
Knapp unterhalb der Zwischenstation mündet der Weg in den Wald. Hier begrüßt einen ein ausgeprägtes Wurzelwerk in Kombination mit groben und losen Steinuntergrund. Dazu ist es sehr staubig. Nach ein paar Kilometern kommt man aus dem Wald auf die Wiesen oberhalb von Lenzerheide und nun geht es Richtung Bossihang – dem Ziel bei der Qualifikation. Dort hat der Veranstalter einen Anlieger aufgebaut, durch den man, nachdem man durchs Qualizieltor gefahren oder gesprungen ist, mit ordentlich Speed nehmen kann. Nach etwas über 35 Minuten habe ich meine erste Abfahrt hinter mir und meine Bremsen auch.....
Aber, ich bin nun so aufgeladen, das ich direkt noch mal auf den Gipfel rauf muß.
Oben angekommen, nehme ich die Strecke noch einmal unter die Reifen. Jetzt aber mit etwas mehr Speed und siehe da, es läuft schon ganz gut. Ich überhole sogar einzelne Biker. Allerdings muß ich in der Waldpassage einmal kurz über den Lenker, da ich mit etwas mit der Linienwahl verhaspelt habe. Aber nachdem ich mir den Staub aus der Dainesekombi geklopft habe, geht’s auch schon weiter und nach knappen 30 Minuten stehe ich wieder am Bossihang.

Freitag, 8.8.03

Heute verbringe ich den ganzen Tag mit dem freien Training für die morgige Qualifikation. Schon um 10.00 Uhr sitze ich in der Gondel. Immer mehr Fahrer kommen jetzt auf die Strecke. Darunter auch die deutschen Profis wie Stefan Herrmann, Christiane Rumpf oder Carsten Geck. Es ist schon klasse denen zu zuschauen, wie sie die Strecke runterschießen. Wo man selbst an der Bremse zieht, treten die noch mal nach....
Aber nach einigen Runs werden meine Zeiten immer besser und eine Zeit von 28.07 Minuten stimmen mich für die Qualifikation zuversichtlich. Meine ursprüngliche Vorgabe „alles, nur nicht Letzter“ kann wahr werden. Mittlerweile trainiert man auch in kleineren Gruppen und checkt die Linien der Anderen – oder man legt sich auch mal gemeinsam auf’s Maul. Ich spiele mit zwei andern Fahrern im Waldstück Domino Day. Alle Lachen, flachsen rum und als sich der Staub gelegt hat, schwingt man sich wieder in den Sattel.
Fix und foxy stelle ich mein Bike um 16.00 Uhr in die Ecke und widme mich einem wohlverdienten Weißbier. Die Quali kann kommen !

Samstag, 9.8.03

Der gestrige Tag steckt mir in den Knochen. Ich will nicht auf den Berg ! Also mache ich mich nach dem Frühstück auf den Weg von Lenzerheide nach Chur, damit auch mal den Teil der Stecke einmal abgefahren bin, bevor es ins Rennen geht. Andere Fahrer hatten berichtet, das es mehr so Cross-Country-mäßig wäre. Stimmt auch, zumindest was die ersten Kilometer von Lenzerheide nach Parpan und so angeht. Aber ca. 10 Kilometer vor Chur geht es wieder serpentinenartig auf groben Schotter durch ein Waldstück, was wiederum recht unterhaltsam ist. Am Ende des Abschnittes macht der Weg einen scharfen Knick in die Fall-Linie eines sehr steilen Wiesenstückes. Hier falsch zu fahren heißt „guten Flug talwärts“. Sehr vorsichtig taste ich mich durch diesen Teil, um unten wieder die gewohnte Reisegeschwindigkeit aufzunehmen. Im Waldstück unmittelbar über Chur sind auch noch einmal staubige, enge Serpentinen zu bewältigen, die etwas Fahrkönnen voraussetzen. Dann, in Chur, die letzte Gemeinheit: zu erst muß man sich eine Strasse bergauf quälen, damit man oberhalb der Altstadt von Chur wieder über ein paar Treppen und Kopfsteingässchen zum Arcasplatz ins Ziel gelangt. Ich freue mich schon darauf, morgen im Rennen, diesen Streckenabschnitt zu fahren......
Obwohl ich relativ gemächlich den Weg von Lenzerheide von Chur gefahren bin merke ich meine Beine dennoch. O.K. ein 18 Kilo Freerider ist eben keine X-Country Feile.
Da das Qualirennen um 16.00 Uhr gestartet wird, mache ich mich so gegen 14.00 Uhr auf den Weg. Man muß mit einem Stau an der Seilbahn rechnen.
Oben angekommen, stehen schon die ersten Biker erwartungsvoll am Start. Man plaudert und genehmigt sich einen Isodrink oder bringt ihn schnell noch mal weg...
Ich habe eine relativ niedrige Startnummer und mir wird auf einmal bewusst, dass mich wohl eine Menge Fahrer überholen werden, auch wenn im 15 Sekunden Rhythmus gestartet wird. Ich bin dran. 5-4-3-2-1- Los ! Ich trete in die Pedale und gebe Gas. Jetzt nur keinen Fehler machen – die Konkurrenz schaut mir nach ! Und – verdammt schon die erste Spitzkehre falsch angebremst. Aber Gott sei dank bin ich wieder schnell in den Pedalen. Nur nicht nervös werden Alter ! Ich versuche mein Limit zu finden ohne mich gleich auf’s Ei zu legen. Und mit der Zeit klappt das auch. Aber dann passiert’s ! Auf einmal höre ich hinter mir mit schweizer Höflichkeit einen Konkurrenten rufen „Achtung, Velo rechts bitte !“ Und schon zieht ein ca. 16 Jahre alter Downhiller an mir vorbei. Ich fahre zu diesem Zeitpunkt ca. 65 Km/h. Der muß sich so um die 75 Km/h bewegen. Bin ich zu alt ? Ich versuche mich wieder auf die Strecke zu konzentrieren und kümmere mich nicht mehr um das gerade passierte. Nach einem weiteren Kilometer sehe ich etwa 30 Meter unterhalb der Piste den höflichen Schweizer Kollegen im Geröll kraxeln. Er scheint eine Kurve nicht gekriegt zu haben und ist mit seinem Bike wirklich „down Hill“. O.K. denke ich, der wird mich erst mal nicht mehr einholen – dafür aber Andere. Speziell am steilen Wiesenhang oberhalb der Mittelstation muß ich anderen Fahrern gegenüber Flagge zeigen. Dennoch versuche ich meinen Speed zu halten. Im Wald sieht das Ganze auch schon wieder anders aus und ich mobilisiere noch einmal meine letzten Reserven. Aber hier geschieht das unfassbare, kurz vor Einfahrt in den Wiesenhang oberhalb von Lenzerheide höre ich eine mir bekannte Stimme „Achtung, Velo rechts bitte!“ Und schon ist der schnelle Kollege an mir vorbei. Ich habe Gott sei dank zu viel Adrenalin im Blut um Frust zu schieben. So schieße ich in den Zielraum und durch den Anlieger Richtung Powerbar-Stand. Ich höre noch wie der Streckensprecher meinen Namen nennt und die Zeit. 28.56 Minuten. Das ist O.K. und ich K.O ! Nach einigen Augenblicken nehme ich wieder die Personen um mich herum war. Stefan Herrmann schafft den Run in knapp 18 Minuten. Das ist wirklich schnell ! Aber bemerkenswert ist auch ein Fahrer, der ins Ziel springt, in den Anlieger hineinschießt, aus dem Anlieger hinausgetragen wird, ca. 5 Meter durch die Luft fliegt und auf die Dorfstrasse knallt. Sanitäter werden tätig und man macht sich Sorgen aber nach kurzer Zeit steht der Gute wieder auf den Beinen. Auch wenn er sich bei der Aktion einen Fuß gebrochen hat, wie man später feststellt.
Ich starte als 298. von 580 Fahrern. Mission Possible – „Alles nur nicht Letzter“. Das Rennen kann kommen !

Sonntag 10.8.03

The Big Day ! Ich bin früh wach und habe nicht so gut geschlafen. Still mache ich mir Frühstück und bereite mich mental auf’s Rennen vor.
An der Talstation ist ein Riesenstau. 580 Biker wollen auf den Gipfel transportiert werden. Das braucht Zeit. Der Start verschiebt sich deswegen von 11.00 auf 12.30 Uhr. Ein deutscher Starter macht sich viele Freunde, als er mit dem Godelführer eine Podiumsdiskussion darüber anfängt, wie man die Bikes am besten in der Gondel transportiert. Alle lachen, bis auf Einen....
Endlich oben angekommen, bietet sich uns allen ein riesiges Panorama und ein Meer aus sorgfältig nach Startnummern aufgereihten Bikes. Wir werden angewiesen unsere Startpositionen einzunehmen. Ich stehe in Sektor 4 – dem größten Startblock - und warte auf den Startschuß. Da ist er endlich, doch, erst mal passiert nichts. Zumindest nicht in meiner Nähe. Während wir noch ruhig stillstehen düst der erste Startblock, wo die Lizenzfahrer starten, den Hang hinunter. Dahinter macht sich Unruhe breit und der zweite Block hastet über die Piste. Leider nicht ganz so erfolgreich wie die Ersten. Schon kurz nach dem Start, kullern ca. 15-20 Fahrer übereinander und sorgen für ein leichtes Chaos auf der Strecke. Wir albern herum: „dadidadidadida – Achtung, aktueller Verkehrshinweis: auf dem Rothorn kommen ihnen 600 Radfahrer entgegen, bitte bleiben sie Ruhig.....“. Endlich kommt langsam – ganz langsam - Bewegung in unsere Reihen. Unglaublich aber wahr, die ersten zwei Kilometer des Rennens fahren wir fast im Schrittempo, bis sich das Feld etwas auseinanderzieht. Nun heißt es Gas geben. Jetzt kommt endlich echtes Rennfeeling auf. Überall heißt es nun „Kette rechts!“. Die Landschaft zieht wie im Flug an einem vorbei – ich habe nur Augen für die Piste und für meine Konkurrenten. Jedes Überholmanöver was mir gelingt wird mit großer innerer Zufriedenheit quittiert. Wenn ich dagegen überholt werde, und das passiert recht häufig, rede ich immer nur vom olympischen Gedanken und davon, dass das Rennen ja noch lang ist.
Auf einer schnellen Wiesenpassage sehe ich auf einmal einen Fahrer am Boden liegen und Helfer stehen um ihn herum. Das sieht nicht gut aus. Es scheint, er hat sich bei Fullspeed schwer abgelegt und das Bein gebrochen. Nein, nein, mir passiert so etwas nicht, schießt es mir durch den Kopf.
Im Waldstück liefere ich mir einen schönen Zweikampf mit einem anderen Fahrer und wir tauschen mehrmals die Positionen. Kurz vor dem Wiesenhang bei Lenzerheide legt sich ein vor uns fahrender Biker nach einem missglücktem anbremsen einer Kurve in den Staub. Wieder eine Position gutgemacht. Der Rennbazillus hat mich nun voll erwischt.
Auf dem Bossihang, der gesäumt ist von jubelnden Zuschauern, gelingt es mir noch zwei weitere Konkurrenten auszubremsen und vor ihnen in den Anlieger reinzustechen. Der Streckensprecher erzählt etwas von „schönem Manöver“ und schon bin ich wieder weiter. Wir haben ja keine Zeit!
Doch dann kommt der Hammer: der gemeine 5 Kilometer lange Gegenanstieg. Hier sagen die Beine erst mal „Danke und tschüß“. Nach einiger Zeit sind ich und meine Mitkonkurrenten so kaputt, das wir im Kollektiv entscheiden „schieben ist schöner“.
Die Zuschauer, die am Streckenrand stehen, feuern uns wohlwollend an. Hop, hop, hop !
Endlich haben wir dieses Stück der Strecke hinter uns und es geht wieder über eine Wiese bergab. Mittlerweile fahre ich mit einer Gruppe von drei Big Hit-Fahrern und wir rasen freihändig durch einen kleinen Ort und lassen etwas Fahrtwind unter unsere Protektoren blasen. Gut gelaunt flachsen wir über unsere Rennmoral. Endlich sehen wir einen Verpflegungsstand und überlegen uns dort einen kleinen Boxenstopp einzulegen. Ein paar Konkurrenten überholen uns. Wir rufen ihnen nach, das ihre Eile keinen Sinn macht, wir würden sie trotzdem einholen. Was auch tatsächlich für Einige zutrifft.
Nach kurzer Zeit nehmen wir wieder Fahrt auf und unsere Gruppe verliert sich. In den Waldstücken Richtung Chur kommt noch einmal richtiges Racefeeling auf. Man verfolgt sich, versucht aus dem Windschatten zu überholen oder den Vorausfahrenden nervös zu machen. Endlich erreichen wir Chur. Die Beine sind schwer aber dank des körpereigenen Endorphin- und Adrenalin-Cocktails werden auch die letzten Kilometer erträglich. Zu guter letzt geht’s dann noch über die Treppe und kleine Gässchen hinunter in die Altstadt von Chur wo auf dem Arcasplatz jeder Fahrer mit Beifall begrüßt wird. Nach einer Stunde und 47 Minuten bin ich endlich am Ziel. Und nicht als Letzter ! Mission geglückt. Noch im Zielraum denke ich an das nächste Bike Attack 2004. Ich bin dabei !


IBC User: SFA

s.roeder@pro-gmbh.de

Vielen Dank an Stefan Röder für den Text.
Diese Infos und Fotos wurde von Stefan Röder Sun, 07.03.2004 zur Verfügung gestellt. DANKE!
Text, Data, and Photos by SFA, Design Copyright© 2004 by Redorbiter on www.trail.ch, all Rights reserved

Kurzinfo Bike Attack: Rothorn - Lenzerheide - Chur
Distanz:

30.5 km

Höhenunterschied:

2‘329 Höhenmeter bergab (downhill)

Höhenmeter wie folgt verteilt:
Start auf dem Rothorn (2'865 m.ü.M.),
1'389 Höhenmeter bis Lenzerheide (1'476 m.ü.M.),
59 Höhenmeter Gegensteigung bis Valbella,
905 Höhenmeter talwärts bis nach Chur.

Zeit: Race - Zeitangabe von Stefan Röder
eine Stunde und 47 Minuten
Spezielles:

- Helmtragpflicht
- Versicherung Ist Sache der TeilnehmerInnen.
- max. Teilnehmerzahl 777

Landkarte:

Karte Blatt 5002 Chur-Arosa-Davos (Zusammensetzung) Mst.1:50'000
Swisstopo Landkarte der Schweiz

Tipp's: Am Renntag (Sonntag 08. August 04) werden die TeilnehmerInnen inkl. Bike nach dem Rennen zurück nach Lenzerheide gefahren.
Streckenverlauf: Siehe Beschreibung Stefan Röder im Text oben
Wissenswert:

Startgeld (Stand 2004)
CHF 80.-- Damen/Herren
CHF 65.-- Juniorinnen/Junioren
CHF 15.-- Qualifikationsrennen

Inbegriffen im Preis: Bergfahrt auf's Rothorn inkl. Bike vom Freitagmittag bis Sonntag, Streckenbesichtigung, Teilnahmegeschenk, Rücktransport von Chur nach Lenzerheide inkl. Bikes am Renn-Sonntag nach dem Rennen.

Links: Bike Attack Lenzerheide

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